Die Akkuleistung hängt von den Nutzungsgewohnheiten und den Umgebungsbedingungen ab. Nachfolgend sind die häufigsten Faktoren aufgeführt, die die Akkulaufzeit verkürzen, zusammen mit empfohlenen Lösungen.
Häufige Bewegungsauslöser
Ursache: Der PIR-Sensor erkennt Veränderungen wie bewegte Objekte, wechselndes Licht, heiße oder kalte Luft oder schwingende Bäume, was unnötige Aufnahmen auslösen kann.
Lösungen:
- Positionieren Sie die Kamera so, dass sie keine Bäume, direktes Sonnenlicht oder reflektierende Oberflächen erfasst.
- Stellen Sie die Bewegungserkennungsempfindlichkeit auf Niedrig oder Mittel ein.
- Aktivieren Sie die Abkühlzeit, um wiederholte Aufnahmen in kurzen Abständen zu vermeiden.
Erweitertes Live-Streaming
Ursache: Das Offenhalten des Live-Streams verbraucht kontinuierlich Energie.
Lösung: Verwenden Sie die Live-Ansicht nur bei Bedarf, um die Akkulaufzeit zu schonen.
Schlechte WLAN-Verbindung
Ursache: Ein schwaches oder instabiles Signal zwingt die Kamera dazu, wiederholt nach einem Netzwerk zu suchen, was den Akku entleert. Dicke Wände, Ziegel, Metallgegenstände oder Wasser können WLAN-Signale stören.
Lösungen:
- Platzieren Sie die Kamera näher am WLAN-Router.
- Verwenden Sie einen stärkeren Router oder einen WLAN-Verstärker.
- Minimieren Sie Hindernisse zwischen der Kamera und dem Router.
Extreme Temperaturen
Ursache: Sowohl sehr niedrige als auch sehr hohe Temperaturen können die Akkuleistung beeinträchtigen.
- Betriebstemperatur: -10°C bis 45°C (14°F bis 113°F)
- Ladetemperatur: 0°C bis 45°C (32°F bis 113°F)
Lösungen:
- Vermeiden Sie die Nutzung oder das Aufladen der Kamera außerhalb der empfohlenen Temperaturbereiche.
- Wenn die Kamera extremer Hitze oder Kälte ausgesetzt war, lassen Sie sie auf normale Temperatur zurückkehren, bevor Sie sie verwenden oder aufladen.
Nachtsicht
Ursache: Wenn die Nachtsicht aktiviert ist, schalten sich die Infrarot-LEDs bei schwachem Licht ein, was den Energieverbrauch erhöht.
Lösungen:
- Passen Sie den „Lichtempfindlichkeitsgrad“ in den Videoeinstellungen auf Niedrig oder Mittel an, damit die Kamera nicht zu früh in den Nachtmodus wechselt.
- Verwenden Sie die Nachtsicht nur bei Bedarf.
Aufnahmeeinstellungen
Ursache: Längere Aufnahmedauer und höhere Auflösung erfordern mehr Akku.
Lösungen:
- Stellen Sie die Aufnahmedauer auf 10 Sekunden ein.
- Wählen Sie SD-Auflösung anstelle von HD.
- Planen Sie arbeitsfreie Zeiten mit der Schlafmodus-Funktion, um die Bewegungserkennung, Benachrichtigungen und Alarme zu pausieren, was die Akkulaufzeit erheblich verlängert.
Akkuzustand
Ursache: Unsachgemäße Ladegewohnheiten oder lange Lagerung ohne Wartung verringern die Akkuleistung im Laufe der Zeit.
Lösungen:
- Verwenden Sie ein 5V/1,5A-Ladegerät, um ein stabiles Laden zu gewährleisten.
- Vermeiden Sie es, den Akku vollständig zu entladen, bevor Sie ihn wieder aufladen.
- Wenn Sie die Kamera längere Zeit lagern, halten Sie die Ladung zwischen 40 % und 60 %.
Verwendung eines Solarpanels
Ursache: Häufiges Aufladen kann bei Außeninstallationen unpraktisch sein.
Lösung: Schließen Sie die Kamera an ein kompatibles Solarpanel an. Bei ausreichendem Sonnenlicht kann das Solarpanel den Akkustand kontinuierlich aufrechterhalten und den Bedarf an manuellem Aufladen reduzieren.
Typische Akkuleistung
Unter Standardbedingungen (SD-Auflösung, stabiles WLAN) kann ein vollständig aufgeladener Akku ungefähr unterstützen:
- 5.000 mAh / 5.200 mAh: 3.000–3.500 Clips (jeweils 10 Sekunden)
- 6.700 mAh: 4.000–4.500 Clips (jeweils 10 Sekunden)
- 9.000 mAh: 6.000–7.000 Clips (jeweils 10 Sekunden)
Beispielsweise kann der Akku, wenn die Kamera 20 Clips pro Tag aufzeichnet, etwa so lange halten:
- 2–5 Monate (5.000–5.200 mAh)
- 2–6 Monate (6.700 mAh)
- 3–8 Monate (9.000 mAh)
Die tatsächliche Leistung variiert je nach Umgebungsbedingungen und Nutzungsmustern.